Geschichte

1958/59
Intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Pane und Kobold. Daraus entstehen folgende Pläne:
– Gründung einer eigenen Abteilung in Pfungen/Neftenbach
– Integration von „Wölfen“ (neu aufzubauen)
– Planung und Bau eines eigenen Pfadiheimes

1959
Erstes Projekt mittlere Hueb, Land der Fam. Keller oberhalb Schloss Wart der Philantropischen Gesellschaft.
Diese erhoben Einspruch und offerierten uns das heutige Gelände im Hüebli gratis.
Wir wussten allerdings nicht, dass das Gelände sumpfig ist.
Wir erfuhren dies erstmals bei der Erstellung des Wasseranschlusses an die Brunnenstube. Es sind wohl einige Stiefel im Schlamm in der Grabensohle stecken geblieben.

1960
Bewilligungen

Im Juli bekommen wir die Bewilligung vom Oberforstamt.
Im Dezember wird das Grundstück im Hüebli von der Philantropischen Gesellschaft per Abtretungsvertag die Stiftung uns übertragen.
Gründung
Die „Stiftung Pfadfinderheim Wart, Pfungen/Neftenbach“
wird gegründet von
– Oskar Bollinger-Deuber aus Pfungen geb. 1903
– Peter Keller-Schöllhorn aus Winterthur geb. 1933
Projekterweiterung
Zwischenzeitlich wurde uns nahegelegt, das Heim mit einem Untergeschoss zu erweitern. Dies bedeutete natürlich einen gewaltigen Mehraufwand, arbeitsmässig und finanziell. Treibende Kraft dahinter war Herr Müller von der Ziegelei Keller AG.
Er organisierte dazu einen Bagger für den notwendigen Aushub.
Sponsoren
In erster Linie war es die Firma Keller, welche uns nebst diesem Bagger mit Materialien unterstützte. Die Firma Briner sponsorte uns Kies. Das lokale Baugeschäft Bona unterstützte uns mit der kostenlosen Leihgabe einer benzinbetriebenen Betonmischmaschine (welche manchmal auch sonntags ratterte) und anderen Kleingeräten (Wir hatten ja keinen Strom zur Verfügung!)

Für die beiden Gründer Pane und Kobold war dies eine sehr intensive und anspruchsvolle Zeit. Dank der engen Freundschaft und den klaren und motivierenden Vorstellungen einer selbständigen Pfadiabteilung mit eigenem Heim verloren die beiden nie den Mut und kamen ihrem Ziel immer näher.
Aber ohne die aktive und moralische Unterstützung aller Beteiligten (Pfader, Führer, zukünftige Wolfsführerinnen und Eltern) wären diese ehrgeizigen Ziele Utopie geblieben.

Baubeginn des Pfadiheimes
Das zweite Mal waren die Auswirkungen des Sumpfes brutaler. Wir erstellten das bergseitige Fundament und freuten uns, am folgenden Samstag weiter zu fahren. Das Fundament lag unter einer Erdlawine begraben. Dies war Anlass genug, für die bergseite Erstellung der Betonwand inkl. Eckanschlüsse Profis anzustellen.
Ca. 10 Jahre lang (anfänglich mit akzeptablem Bestand, welcher aber kontinuierlich bis zu einem kleinen harten Kern von „Chrampfern“ zusammen-schrumpfte)
Fredi Böckli                     v/o Pane
Andreas Kilchenmann   v/o Kobold
Bruno Kilchenmann       v/o Ajax
Oskar Bollinger               v/o Pradi
Robert Steiner                 v/o Knirps
Kurt Müller                       v/o Zottli

1964
Richtfest, der Rohbau ist nach 4jähriger Arbeit fertig.

1966
Die ersten 5 Vermietungen.

1971
Einweihung des Pfadiheim.

1975
Der Schopf wurde vom Sonnenberg zum Pfadiheim gezügelt.

1976
Am Karfreitag wurde ins Pfadiheim eingebrochen.
Der Schaden wurde von der Mobiliar-Versicherung übernommen.

1980
Umgebungsarbeiten.
Es wurden die orangen Sickerleitungen verlegt und ca. 20 Qubikmeter Geröll verteilt.
Auf dem Sitzplatz vor dem Pfadiheim wurde Kies verteilt.
Der Grillplatz hinter dem Pfadiheim wurde zur Hälfe mit Verbundsteinen verlegt.
Der Zufahrtsweg wurde geteert.
Der Schopf wurde eingeschalt.

1989
Eine neue Küche wurde installiert.

1990
Im Keller wurde der Wassertrog installiert.
Der Oeltank wurde entfernt.

1996
Die Bodenplatten beim Eingang wurden entfernt und durch einen Betonguss ersetzt. Das Pfadiheim wurde neu gestrichen.

1998
Die Treppe zur Wiese wurde betoniert.

2000
Der Platz hinter dem Pfadiheim wurde mit Verbundsteinen fertig verlegt.

2001
In der Küche wurde ein Gasherd installiert.

2003
Die Kamine wurden saniert.

2006
Die Tische und Bänke auf dem Sitzplatz wurden erneuert.
Die Umrandung des Cheminee wurde neu gefliest.

2008
Das Pfadiheim bekam Strom.
Entlang der Zufahrt wurden Sitzbänke aus Baumstämmen gebaut.

2012
Eine neue Küche wurde installiert.

2015
Die Bäume oberhalb des Pfadiheim wurden gefällt und zu Brennholz verarbeitet.

2016
Die Sickerschächte und Sickerleitungen wurden saniert.